Reboard Kindersitze in Berlin kaufen – bei Bea, unserer Filialleiterin

Seit Juni 2015 sind die Spezialisten für Kindersitze im schönen Friedrichshain, mitten in Berlin, zu finden. Es gibt hier die sichersten Babyschalen, Reboarder und Kindersitze bis 36kg für eure Zwerge.

Als Hauptverantwortliche für unsere Filiale konnten wir Bea gewinnen. Darüber haben wir uns sehr gefreut, denn Bea beschäftigt bereits seit vielen Jahren mit Reboard-Kindersitzen. Zunächst privat mit ihren eigenen vier Kindern und dann intensiv bei den Zwergperten in Frankfurt/Main.

Bea berät Euch individuell und baut die Sitze in eure Autos ein. Sie konnte bereits vielfältigste Erfahrungen und einen großen Wissensschatz sammeln in ihrer mehrjährigen Tätigkeit. Ihr könnt Euch also darauf verlassen, dass Ihr in einer gerade erst eröffneten Filiale trotzdem fachlich fundierte und flexible Beratung bekommt.

Außerdem hat sie als vierfache Mutter, Stillberaterin der AFS, Trageberaterin und GfG-Kursleiterin auch noch den einen oder anderen Tipp abseits vom Kindersitz parat. So könnt Ihr bei Bea auch professionelle Trageberatungen buchen oder Euch kürzer gefasst beim Kauf beraten lassen.Bea zwergperten Berlin

Bea erzählt:
„Meine im November 2006 geborene Tochter war eine leidenschaftliche Autohasserin, deshalb habe ich mich damals mit dem Thema Autositze überhaupt nicht auseinander gesetzt.
Erst im Herbst 2009 stand eine längere Autofahrt an und Kindersitze für Tochter und Sohn mussten her.
Bereits nach dem ersten Crashtestvideo eines vorwärtsgerichtete Sitzes war mir klar, dass ich mein Kind nicht ‚in so etwas‘ setzen würde.
Also bestellte ich kurzerhand einen Reboarder für die Tochter und beschloss, auch für meinen im Frühjahr 2009 geborenen Sohn einen Reboarder zu kaufen, sobald er der Babyschale entwachsen wäre.
Damals ahnte ich noch nicht, dass Verkauf und Beratung von Kindersitzen und Reboardern ein paar Jahre später zu einer Leidenschaft und sogar zu meinem Beruf werden würden.“

Bea mit Oberzwerg Kai in Berlin

Bea mit Oberzwerg Kai in Berlin

Das Team um Bea in Berlin freut sich auf euch zur Beratung und Verkauf des passenden Kindersitzes für euer Kind.

Kindersitze und Autounfälle – was ist nach einem Unfall zu tun?

Nach einem Autounfall stellt sich immer die Frage, wie man sich in Bezug auf den Kindersitz richtig verhält. Auf was müssen Eltern bei dem ganzen Papierkram achten und darf der Sitz überhaupt noch benutzt werden?

Hier haben wir für Euch zusammen gefasst, wie Ihr Euch direkt nach dem Unfall sinnvoll verhaltet und was dann weiter zu tun ist.

Wie muss dokumentiert werden?

Es hat gerade geknallt. Wichtig ist, dass Ihr dokumentiert, dass der Kindersitz während des Unfalls im Auto verbaut war. Wenn die Polizei kommt, dann besteht darauf, dass der Kindersitz in den Unfallbericht aufgenommen wird. Am besten erhascht schnell ein Foto vom Unfallbericht oder lasst Euch eine Kopie geben, wenn das möglich ist. Sollte die Polizei nicht kommen, macht ausreichend Fotos, die belegen, dass der Kindersitz im Auto und worauf das Modell und am besten auch die Seat ID zu erkennen ist. Diese ist meistens irgendwo am Sitz auf einem Aufkleber aufgedruckt und identifiziert den Sitz. Das gibt es nicht bei allen Herstellern, aber bei den meisten.

Die meisten Kindersitzhersteller sagen, dass der Kindersitz ab einer Aufprallgeschwindigkeit von circa 10km/h ausgetauscht werden muss. Ein leichter Parkrempler ist also kein Grund zur Sorge, aber wenn man im Auto deutlich den Aufprall gemerkt hat, dann darf der Sitz nicht weiter verwendet werden.

Das heißt auch: Das Kind darf ab sofort nicht mehr in diesem Sitz fahren, also es muss schnell gehandelt werden.

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Wer zahlt jetzt den Schaden?

Hier kommt es darauf an, wer den Unfall verschuldet hat. Sollte der Unfallgegner die Schuld tragen, dann wird der Kindersitz ebenfalls von der Versicherung des Unfallgegners übernommen. Unserer Erfahrung nach geht das meistens recht problemlos.

Sollte der Unfall selber verschuldet gewesen sein, so müssen die Eltern den neuen Sitz selber bezahlen.

Was passiert mit dem alten Kindersitz?

Der alte Sitz muss unbedingt so entsorgt werden, dass er nicht mehr verwendet werden kann. Bei Kindersitzen mit Interngurten ist es immer ratsam, einfach die Gurte durch zu schneiden, so dass er nicht mehr nutzbar ist.

Unsere Unfall-Austausch-Garantie

Solltet Ihr einen Unfall haben, ist der Schreck schon groß genug! Deswegen kümmern wir uns darum, dass Ihr schnellstmöglich einen Austauschsitz bekommt und mit Eurem Kind wieder sicher unterwegs seid. Wir tauschen Euren Sitz ein Mal aus, wenn unsere Bedingungen erfüllt sind. Hierbei ist es für uns nicht ausschlaggebend, wer Schuld hatte. Jedoch empfehlen wir natürlich, dass Ihr Euch die Unfall-Austausch-Garantie lieber für selbst verschuldete Unfälle aufhebt, anstatt sie der gegnerischen Versicherung zu schenken. 🙂

Wenn ihr Euch entscheidet, den Fall über die Versicherung des Unfallgegners abzuwickeln, gebt uns gerne trotzdem Bescheid! Wir helfen Euch mit einem Leihsitz und die Kosten hierfür rechnen wir Euch beim Kauf eines neuen Sitzes auf den Kaufpreis voll an.

Kindersitze und Autounfälle – kann man Unfallschäden sehen?

Wenn es geknallt hat, ist der meistens glücklicherweise nur der Schreck groß. Dank mittlerweile sehr sicherer Autos und Kindersitze geht es den großen und kleinen Passagieren nach Unfällen meistens körperlich gut. Die Autos sehen meistens weniger gut aus, denn deren Außenhülle aus Blech ist dazu gemacht nachzugeben und so Energie aufzunehmen. So sehen kleinere Unfälle schon erschreckend aus.

Nach den ersten Gesprächen zwischen allen Beteiligten stellen sich Eltern recht schnell die Frage, was nun mit ihrem Kindersitz ist. Hierzu ist Folgendes zu sagen:

Ein Kindersitz schützt ein Kinderleben, indem er mit seinen Materialien Unfallenergie aufnimmt. Das tut er genau ein Mal, dann können kleinste Beschädigungen die Performance der Materialien beeinträchtigen. Eine optimale Funktion ist dann nicht mehr gewährleistet. Diese kleinen Beschädigungen kann man weder mit bloßem Auge noch mit irgendwelcher Technik erkennen. Man hört immer wieder, dass der Sitz doch überprüft werden könne. Hier muss man sagen: Es gibt keine Möglichkeit diese Beschädigungen so festzustellen., dass der Sitz danach noch nutzbar wäre. Selbst wenn es mit aufwendigen technischen Mitteln möglich wäre, würden dann die Kosten nicht mehr im Verhältnis zum Wert eines Kindersitzes stehen.

 

Die Crashanlage beim VTI in Schweden

Die Crashanlage beim VTI in Schweden

Der BeSafe iZi Combi X4 ISOfix wird für den Crash eingebaut.

Der BeSafe iZi Combi X4 ISOfix wird für den Crash eingebaut.

 

Zudem ist das Innenleben eines Kindersitzes erst dann zu beurteilen, wenn man ihn komplett auseinander gebaut hat. Genau das haben wir bei unserem Besuch beim VTI in Schweden gemacht. Auf den Bildern seht Ihr einen BeSafe iZi Combi X4 ISOfix, welcher einen Plus-Test erlebt hat. Das heißt, er wurde auf 56 km/h beschleunigt und abrupt abgebremst, als würde ein Auto gegen eine Wand fahren.

 

Der Sockel des iZi Combi nach dem Öffnen.

Der Sockel des iZi Combi nach dem Öffnen.

 

Nach dem Plus-Test hat einer unserer Zwergperten den iZi Combi X4 ISOfix komplett in seine Einzelteile zerlegt. Er wäre danach keinesfalls mehr zu benutzen gewesen. Hierbei überraschte uns doch einiges:

  • Äußerlich sah der Sitz weiterhin aus wie neu. Es waren keinerlei Schäden erkennbar, er hätte gerade eben neu aus der Kiste kommen können.
  • Auch am schwarzen Kunststoffsockel waren äußerlich keine Bruchstellen oder Weißmarker sichtbar.
  • Unter dem Bezug waren keinerlei Schäden an der Styroporschale zu erkennen.
  • Nach Abnehmen des Bezuges und der Styroporschale war ein kleiner Weißmarker seitlich an einer schwer einsehbaren Stelle vorhanden. Ab dieser Stufe wäre der Sitz nicht wieder einsatzfähig zusammen zu bauen gewesen.
  • Bei weiterem Auseinanderbauen fielen noch zwei kleinere Weißmarker auf.
  • Ganz „tief unten“ fanden wir eine Metallstange, die leicht verbogen war. Hier sieht man, dass Energien an Stellen aufgenommen werden, die man von außen keinesfalls einsehen kann.

 

Die Styroporschale ist komplett heile.

Die Styroporschale ist komplett heile.

Eine verbogene Stange zeigt die Crash-Energie.

Eine verbogene Stange zeigt die Crash-Energie.

Unser Fazit fiel hier eindeutig aus: Man kann einem Kindersitz nicht ansehen, was er schon alles erlebt hat und ob er unfallfrei und damit sicher ist. Somit bestätigt sich die klare Empfehlung, keine gebrauchten Kindersitze zu kaufen. Gebrauchte Kindersitze sollte man wirklich nur von anderen Eltern kaufen, die man sehr gut kennt und auf die man sich verlassen kann. Vielen anderen Eltern ist gar nicht klar, wie wichtig die Unversehrtheit eines Kindersitzes ist und dass ein Sturz und auch ein Unfall schon ausreicht, um die Sicherheit stark zu beeinträchtigen.

Es ist also keine Marketingmasche, wenn Hersteller und Händler vom Kauf von gebrauchten Sicherheitsprodukten abraten: Kindersitze, Helme – all solche Dinge schützen das Wichtigste, was wir haben und sollten immer eine Neuinvestition wert sein.

 

 

Concord Reverso und eine Vierjährige

Der Concord Reverso ist ein Sitz, der aufgrund seines Designs auf den ersten Blick für eher klein gehalten wird. Wir wollten das mal testen und haben eine Vierjährige in den Sitz gesetzt, welche von der Größe her schon eher an andere Fünfjährige heran reicht.

Natürlich kommt es immer auf die Proportionen an, wie lange ein Kind in einen Kindersitz passt. Die absolute Grenze ist ja immer die Schultergurthöhe. Irgendwann sind die Schultern weiter oben als die Gurte, das heißt, die Gurte kommen dann von unten hinter dem Rücken und gehen nicht mehr höher einzustellen. Dann ist ein Kind zu groß für seinen Kindersitz und sollte in einen größeren Sitz wechseln.

Das passiert bei Kindern mit eher langem Oberkörper schneller als bei Kindern, die eher lange Arme und Beine haben. Dabei können diese beiden Körperbautypen die gleiche Körpergröße haben und trotzdem unterschiedlich lange in den gleichen Kindersitz passen.

Hier sollte optimalerweise noch der Regenanzug ausgezogen werden, jedoch war das beim schnellen testen nicht drin. Man sieht, dass die Schultergurte etwas von unten kommen, also das Wechseln in den nächsten Sitz sollte jetzt angedacht werden. Das Kind hier ist ohnehin mit 110cm für die aktuelle Zulassung bis 105cm zu groß. Man sieht jedoch, der Reverso ist größer, als man es sich so vorstellen mag.

Und: bitte die Schokoschnute großzügig übersehen 🙂

 

4jährige mit 110cm im Concrd Reverso

4jährige mit 110cm im Concrd Reverso

Concord Reverso Schultergurt knapp zu tief

Concord Reverso Schultergurt knapp zu tief

Axkid Rekid

Der neue Reboarder Rekid von der Firma Axkid ist extrem vielseitig und besticht durch seine sehr lange Nutzungsdauer.

Er kann entweder mit Isofix oder mit dem Dreipunktgurt des Autos befestigt werden. Durch zusätzliche Spanngurte und seinen Stützfuß steht er bei beiden Varianten sehr gut und fest im Auto.

Die bewährte Sitzschale von Axkid  bietet Kindern sehr viel Raum und damit ausreichend Platz zum Wachsen in alle Richtungen. Die Beinfreiheit und der Platzbedarf unterscheidet sich je nach Befestigungsart: Mit Isofix benötigt der Rekid recht viel Platz, gibt dabei jedoch schön viel Beinfreiheit. Mit Dreipunktgurt kann man die Beinfreiheit und den Platzbedarf selber bestimmen, indem man den Axkid Rekid beim Einbau näher an oder weiter entfernt von der Autositzlehne platziert. Beim Einbau mit Dreipunktgurt sind also sowohl Platzbedarf als auch Beinfreiheit variabel.

Dank der Neigungsverstellung kann der Axkid Rekid in verschiedene Ruhepositionen gestellt werden und sich somit der Neigung des Autositzes anpassen. Über die Spanngurte und auch das getrennt erhältliche Wedge lässt sich die Neigung noch weiter beeinflussen, so dass der Axid Rekid sich an viele Autos anpassen kann.

Hier sehr Ihr den Axkid Rekid in einer Videovorstellung mit Einbauanleitung:

 

Der Axkid Rekid ist also ein sehr vielseitiger Reboader, der in den verschiedensten Autos Platz findet. Er ist zugelassen ab 9kg bis 25kg in den Gruppen 1 und 2 nach der aktuellen Norm ECE R 44/04. Zu beachten ist, dass er den meisten Kindern ab einer Körpergröße von ca. 75-80cm passt. Kleinere Kinder, die bereits aus der Babyschale müssen oder sollen, sollten eher in einen anderen Reboarder umziehen.

Flexibel mit Isofix oder Gurt und lange nutzbar

Geprüft mit 64km/h nach EURO NCAP!

Diesem Vorsatz sind die Entwickler gerecht geworden. Mit der innovativen Kopfstütze, die sich beim Festziehen des Gurtes automatisch an das sich momentan im Kindersitz befindende Kind anpasst zum Beispiel. Oder mit den Spanngurten, die sich fast von selbst festziehen mit ihrer durchdachten Aufrollautomatik.
Der neue Axkid Rekid hat nach den hohen NPACS-Richtlinien getestete Konnektoren und eine neuartige Feststellmöglichkeit an der Kopfstütze. Zudem sind die Schulterpolster aus weichem Polster- und Bezugsmaterial und nur leicht an der Unterseite gummiert. Eine neue Abdeckung an der Zentralgurtfeststellung sorgt dafür, dass die Kleinen den Gurt keinesfalls lösen können.

Der Axkid Rekid ist bei der Installation sehr vielseitig und passt dadurch in viele Autos und dort auf fast alle Plätze.

Details:

  • Gruppe 1/2: 9-25kg, ca. 12 Monate bis 6 Jahre
  • Passt dank der großen Sitzschale wirklich lange, ohne dabei sehr viel Platz im Auto einzunehmen. Wir empfehlen allerdings, die Babyschale lange auszunutzen, da die unterste Gurteinstellung für die meisten Kinder mit 9 Kilo noch zu hoch ist.
  • Wird mit Isofix oder dem Drei-Punkt-Gurt des Autos befestigt
  • Rückwärts von 9-25 kg mit integriertem Fünfpunktgurt
  • 9-18kg Befestigung mit Isofix
  • 9-25kg Befestigung mit Dreipunktgurt
  • Kopfstütze und Gurte passen sich beim Festziehen automatisch an die richtige Höhe an
  • NEU: neuartige verbesserte Feststellmöglichkeit an der Kopfstütze um diese auf der richtigen Höhe zu blockieren und ein Lösen oder Verstellen zu verhindern
  • NEU: neuartige Abdeckung verhindert ein Lösen der Gurte durch das Kind
  • NEU: Gurte sind am Oberkörper mit Gurtpolstern mit weichen, rutschfestem Polster- und Bezugsmaterial und passen sich sehr schön an den Körper an
  • Sicherer Seitenschutz schützt das Kind
  • Dreifach in der Neigung verstellbar – lässt sich so gut verschiedenen Sitzbänken und Situationen anpassen
  • Bei der rückwärtsgerichteten Montage wird das Kind beim Frontal-Crash mit der langen Schale sicher gehalten
  • Standfuß kann an zwei Hebeln sehr lang ausgefahren werden.
  • Zwei Spanngurte werden am Vordersitz bzw. am Beifahrersitz befestigt und lassen sich dank Aufrollautomatik sehr gut straffen – Sitz kann gut in sehr steile Rückbänke gedrückt werden und steht somit flacher auf
  • Nach korrekter Installation steht der Sitz sehr fest im Auto.
  • Zugelassen nach der aktuellen europäischen Prüfnorm ECE R44/04
  • Länge Stützfuß ab Oberkante des Autositzpolsters: 47cm -> Spanngurte ziehen Sitz noch weiter zum Boden
  • Bezug abnehmbar und handwaschbar
  • Gewicht: ca. 15kg

 

Den Axkid Rekid gibt es in den folgenden Designs:

Axkid Rekid Tetris Grau

Axkid Rekid Tetris Grau

Axkid-Rekid-Tetris-Navy

Axkid Rekid Tetris Navy

Axkid-Rekid-Tetris-Petrol

Axkid Rekid Tetris Petrol

Axkid-Rekid-Tetris-Rot

Axkid Rekid Tetris Rot

Axkid-Rekid-Tetris-Schwarz

Axkid Rekid Tetris Schwarz

 

Jetzt im REBOARDER-Onlineshop informieren und Axkid Rekid sofort kaufen!

Erster Test des BeSafe iZi Combi X4 ISOfix

Seit der Kind und Jugend-Messe im September in Köln warteten wir mit Spannung auf den neuen iZi Combi X4 ISOfix. Das liegt vor allem an seinem Alleinstellungsmerkmal: den tiefenverstellbaren Isofix-Konnektoren!

Die Konnektoren ein- und komplett ausgefahren.

Die Konnektoren ein- und komplett ausgefahren.

Die ersten zwei Wochen mit dem X4, wie wir ihn liebevoll nennen, sind jetzt vergangen und wir konnten einige Erfahrungen sammeln. Bisher lässt sich kurz zusammengefasst sagen: Er hat unsere Erwartungen voll erfüllt!

X4 im Golf VII in kleinster Einstellung

X4 im Golf VII in kleinster Einstellung

X4 im Golf VII in kleinster Einstellung

X4 im Golf VII in kleinster Einstellung

X4 im Golf VII in größter Einstellung

X4 im Golf VII in größter Einstellung

X4 im Golf VII in größter Einstellung

X4 im Golf VII in größter Einstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In kleinster Einstellung ist er unheimlich kompakt und kann so tatsächlich problemlos hinter dem Fahrersitz eingebaut werden. Das war bisher nur bei sehr kleinen FahrerInnen möglich. Wenn man dagegen die Konnektoren in die größtmögliche Einstellung ausfährt, dann nimmt der X4 sich seinen Platz – und gibt dem Kind ordentlich Beinfreiheit dadurch. Das Prinzip geht also auf: Der X4 passt sich der Situation Deiner Familie an!

X4 im Scénic in kleinster Einstellung

X4 im Scénic in kleinster Einstellung

X4 im Scénic in kleinster Einstellung

X4 im Scénic in kleinster Einstellung

X4 im Scénic in größter Einstellung

X4 im Scénic in größter Einstellung

X4 im Scénic in größter Einstellung

X4 im Scénic in größter Einstellung

Die gewohnt gute Sitzschale mit den Magneten, an denen man die Gurte zum Ein- und Aussteigen befestigt und die Kopfstütze gemeinsam mit den Gurten einfach einhändig vielfach verstellen kann, ist mit einer verbesserten Ruheposition aufgewertet worden.
Besonders begeistert haben uns aber die Installationshilfen, welche die Entwickler von BeSafe clevererweise erfunden haben. Bei vielen Isofix-Sitzen und auch Basisstationen hat man das Problem, dass die rastbaren Konnektoren schon beim Einführen wieder im Sitz verschwinden und man sie schlecht einklicken kann. Gerade wenn die Isofix-Bügel im Auto sehr versteckt sind und man viel drücken und schieben muss, ist der Einbau oft nervenraubend.

Installationshilfen fixieren die Konnektoren

Installationshilfen fixieren die Konnektoren

Alles in allem freuen wir uns über traditionelle BeSafe-Qualität mit sinnvollen neuen Features – und unsere KundInnen auch!

Reboarder – Vorwärtsfunktion ja oder nein?

Bei Beratungsanfragen ist es Eltern oft sehr wichtig, dass der Reboard-Kindersitz auch vorwärts genutzt werden kann. Meist liegt es daran, dass eine gewisse Angst vorhanden ist: Kaufen wir jetzt einen teuren Sitz und das Kind will dann bald nicht mehr rückwärts fahren? Zudem erzählen oft befreundete Eltern, dass das Kind mit seinen zehn Monaten auf ein Mal viel fröhlicher im Auto ist, seit es vorwärts fährt.
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Super Aussicht und die Beine werden bequem überall verteilt

Hierzu ist klar zu sagen, dass das absolut seltenst etwas mit der Fahrtrichtung zu tun hat. Kinder ab circa acht Monaten sind deutlich beweglicher und aufgeweckter als Neugeborene. Sie fangen an sich aufzusetzen, sich hochzuziehen. Sie liegen nicht mehr nur, sondern sie sind selber mobil. An diesem Punkt ist es das Ärgerlichste für den kleinen Menschen, wenn man ihn in eine halb-liegende Position bringt und dann dort auch noch fixiert. Frechheit!
Der Schlüssel ist also die Sitzposition und der Blick im Auto herum und aus dem Auto heraus. Das Kind hat von „vorwärts“ und „rückwärts“ keine Vorstellung und hat seine Eltern auch vorher von der Rückbank aus nicht gesehen. Ein Spiegel an der Kopfstütze sorgt hier meistens für ausreichenden Kontakt, denn die Kinder verstehen schnell, dass sie die Eltern dort sehen können. Zudem ist das eigene Spiegelbild auch ein guter Spielkamerad. 🙂 In extremen Fällen kann man das Kind aber bei abschaltbarem Front-Airbag auch auf dem Beifahrersitz rückwärts fahren lassen und hat so direkten Sichtkontakt.
Sobald die Kinder in einer aufrechten Position sein dürfen im Auto – sie sollten dafür natürlich ausreichend stabil sitzen können, sind sie meistens schon sehr viel glücklicher. Das durften wir wirklich hundertfach bisher beobachten.
Zudem möchten wir eines zu bedenken geben: Manche Entscheidungen im Leben eines Kindes müssen Erwachsene treffen. Geht mein Kind an der Hand über die Straße? Spielt mein Kind alleine am offenen Fenster? Darf es an die Knöpfe des Herdes? Vor allem Sicherheitsdinge müssen wir Eltern entscheiden und für unsere Kinder hier Verantwortung übernehmen, die sie selber noch nicht tragen können. So ist es auch mit der Fahrtrichtung. Wenn es keine körperlichen Probleme gibt wie wirklich deutlich zu lange Beine bei vierjährigen Kindern oder ähnliches, dann sind die Kinder bis mindestens zum dritten Geburtstag ganz einfach in einem Reboard-Kindersitz sicherer – bedeutend, lebensrettend, gesundheitsschützend sicherer.
Soll ein Kind dann irgendwann nicht mehr rückwärts fahren, empfehlen wir immer dann einen guten dafür entwickelten vorwärts gerichteten Sitz zu kaufen. Rückwärts gerichtete Kindersitze werden für den rückwärts gerichteten Einbau optimiert und die meisten bringen einige Eigenschaften mit, die sie für den Vorwärts-Einbau nicht optimal machen wie beispielsweise häufig  das hohe Gewicht. Ausnahmen sind hier Reboard-Kindersitze mit Isofix und Stützfuß, die auch in Fahrtrichtung diese Befestigungsart nutzen.
 
Die meisten Kinder tolerieren das Rückwärtsfahren recht lange. Entweder steigen sie dann direkt in einen Gruppe 2/3-Sitz – sitzerhöhender Sitz mit Rückenlehne = Seiten- und Kopfschutz – um, der dann bis zum Schluss genutzt wird.Hierfür sollen Kinder eher an die 17-18kg wiegen und müssen reif genug sein, um mit dem beweglichen Auto-Dreipunkt-Gurt still und anständig zu sitzen.
Sollte ein Gruppe 2/3-Sitz noch nicht passen, wendet Euch gerne direkt an uns und wir suchen gemeinsam eine Lösung.

Ruhig und zufrieden im Auto mit Kleinkind – unsere Tipps

Eltern wünschen sich vor allem, dass ihr Kind bei der Autofahrt zufrieden ist. Am meisten wünschen sie sich aber – na, was? Klar, dass es ruhig ist! 😀

Es kann sehr stark ablenken, wenn Kinder während der Autofahrt ihren Unmut lauthals kundtun. Sehr gelangweilte etwas ältere Passagiere kommen auch gerne mal auf ungeschickte Ideen und fummeln an den Gurten oder ähnliches. Dementsprechend gefährlich kann es sein, wenn ein Kind im Auto so gar nicht fröhlich zu stimmen ist oder einschlafen kann. Und: Natürlich kann es auch ganz ganz dolle nerven 😉

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Wir haben selber Kinder und wir haben mittlerweile mit vielen vielen Eltern gesprochen. Wir bekommen Eure Rückmeldungen schönerweise auch oft nach dem Kauf und können so anderen Eltern mit unserem Erfahrungsschatz weiter helfen.

Was also macht man mit quengeligen Kindern?

  1. Spiegel: Kleine wie große Kinder finden einen Spiegel super, mit dem sie die Eltern vorne sehen können. Kleinkinder finden ihr Spiegelbild sehr unterhaltsam und vertreiben sich so gerne etwas Zeit. Zudem spricht auch unsere Fünfjährige noch regelmäßig mit ihrem Spiegel, wenn sie in ihrer Fantasiewelt versunken ist.
  2. Essen und Trinken: Je nach Mentalität der Eltern bezüglich den Krümeln etc. im Auto kann auch das eine gute Beschäftigung sein. Man sollte darauf achten, dass man den Kindern nur Dinge gibt, an denen sie sich nicht üblicherweise stark verschlucken. Bei Trinkflaschen ist es gut, wenn sie nach Herunterfallen nicht auslaufen können. Mit dem Maxi-Cosi Pocket Trinkflaschenhalter, den man an viele Sitze anklemmen kann, kann vieles griffbereit gehalten werden.
  3. Spielzeug und Bücher: Natürlich der Klassiker, einfach Spielzeug und Bücher mit ins Auto nehmen. Hierauf bitte darauf achten, dass nichts Schweres oder Spitzes dabei ist. Im Unfall bekommen auch kleine schwere Dinge plötzlich ein sehr hohes Gewicht durch die wirkenden Kräfte. Optimalerweise weiche und leichte Sachen mit ins Auto nehmen. Diese kann man auch befestigen. Hierfür nimmt man beispielsweise Buggy-Bücher, die schon eine Schnur und einen Clip dran haben oder man nutzt die Kettenglieder zum Befestigen von Spielzeug. Besonders spannend ist es, wenn bestimmte Spielzeuge da sind, die nur im Auto bleiben.

    Kettenglieder mit Olivia, der Eule

    Kettenglieder mit Olivia, der Eule

  4. Hörspiele: Klar, auch ein Evergreen! Früher waren es die Kassetten, heute sind es meist CDs oder MP3s. In den meisten Autos werden die Eltern mitbeschallt, hier gilt es dann eine gute Auswahl zu treffen. 🙂 In manchen Autos kann man dank Fader den Ton nach hinten stellen und hört das Hörspiel dann deutlich leiser. Bei größeren Kindern können auch eigene Abspielgeräte sinnvoll sein.
  5. „Gesellschaftsspiele“: Für größere Kinder gehen dann so langsam auch die Spiele, die man einfach miteinander sprechend spielt. Im Stau geht „Ich sehe was, was du nicht siehst“, unterwegs werden Wörter aus Autokennzeichen gebildet oder oder oder…
  6. Schlafen: Es klingt banal, aber wir sind immer wieder überrascht. Viele Eltern erwarten von ihren Kindern, dass sie eine mehrstündige Fahrt mitten über den Tag tolerieren. Mehrere Stunden fixiert in einem Kindersitz zu sitzen ist für unsere quirligen Zwerge, die für Bewegung geschaffen sind, natürlich der absolute Graus. Unsere Empfehlung ist ganz klar, dass lange Fahrten in Schlafenszeiten gelegt werden. Kinder schlafen meist bei den monotonen Motorengeräuschen sehr gut ein, wenn es die richtige Zeit ist. Also mal beobachten, zu welchen Zeiten das Kind gerade gut schläft und diese dann nutzen. Mittagsschlaf oder in die Nacht-Hineinfahren sind Klassiker. Aber auch am Abend das ganze Auto packen, dann am Morgen um vier Aufstehen, bei Bedarf etwas zu essen zu Hause oder im Auto und losdüsen. Das ist sehr entspannend, denn Kinder schlafen dann nochmal ein und die Straßen sind leer!

Wir freuen uns, wenn Ihr uns an Euren Ideen teilhaben lasst! Besucht uns doch mal auf Facebook und schreibt uns, was Ihr so mit Euren Kids im Auto macht!

 

Steiler Sitz, der Kopf fällt vor – unsere Tipps

Wenn Kinder von der Babyschale in den Reboarder umsteigen, dann erwarten die Eltern eine ähnliche Liegeposition.
Man muss aber klar sagen: Es ist ein Kindersitz und keine Babyschale. Kinder müssen aus Sicherheitsgründen im Auto sitzen, egal ob sie vorwärts oder rückwärts fahren. Jede weitere Neigung des Kindes ist mit einer Sicherheitseinbuße verbunden bzw. erhöht die Kräfte auf Kopf und Nacken.
Zu klären ist: Stört es euer Kind überhaupt oder nicht? Beim Bremsen kommt der Kopf ohnehin in die Schutzzone. Natürlich ist es schöner, wenn er dort immer ist. Das geht aber nicht mit jedem Kind und in jedem Auto. Zudem hört das oft plötzlich um den zweiten Geburtstag herum auf, wenn sich die Proportionen der Kinder verändern.
Es gibt aber einige Dinge, die man zur Verbesserung der Situation ausprobieren kann:

Zuerst sollte man darauf achten, das Kind beim Anschnallen nach oben schauen lassen. Hierzu einfach über dem Kopf schnipsen oder ähnliches. Der obere Rücken muss sich richtig anlegen.  Das Kind soll nicht zu den Füßen schauen und den Rücken rund machen. Dann ordentlich feste anschnallen. So ist der Oberkörper nicht mit der Tendenz nach vorne fixiert und der Kopf wird eher oben gehalten, als wenn er schon eine vorgegebene Richtung nach unten hat.

Bei Reboard-Kindersitzen mit Spanngurten gibt es noch eine oft sehr effektive Möglichkeit:
Mit den Spanngurten kann man den Sitz ganz anleitungs-konform weiter neigen. Natürlich benötigt er dann mehr Platz, man sollte sich also immer überlegen, ob es notwendig ist und passt. Oft nimmt er in der Mitte hinten weniger Platz ein, weil das Prominenteste am Sitz sich zwischen die beiden Vordersitze schmiegt. Dieser Platz im Auto kann auch eine gute Möglichkeit bei mehr Platzbedarf sein.
Ich neige den Sitz bei langen Fahrten weiter und sitze dann gegebenenfalls hinten, wenn vorne deswegen zu wenig Platz ist. Auf normalen Tagfahrten lasse ich ihn etwas steiler, da seltener und kürzer geschlafen wird und vorne her noch jemand mitfahren muss.
Ganz genau geht es am besten so:
1) Erst ganz normal einbauen und schauen. Falls noch zu steil:
2) Alles feste lassen, nur den Stützfuß nochmal lösen und den Vordersitz weiter vor stellen.
3) Kopfstütze des Kindersitzes ganz runter machen, damit sie nicht beschädigt wird.
4) Am besten zu zweit: Einer drückt den Sitz an der Sitzschale oben richtig gut ins Polster, schön vorsichtig drauf lehnen (NICHT an der Kopfstütze, Vorsicht am Rückenstyropor).
5) Der oder die Andere: Erst den einen Spanngurt gut feste ziehen, eventuell am losen Ende fassen und durchhängen lassen und mit einem Fuß zum Festziehen in die Schlaufe steigen. Kurzes Ruckeln hilft mehr als langes festes Ziehen. Das geht am besten, wenn man jeweils von einer Seite zieht und dann auf die andere Seite wechselt.
6) Andere Seite festziehen.
7) Stützfuß wieder festmachen.
Zu guter Letzt: Probiert ein Sandini-Kissen, dass ihr an der Kopfstütze befestigt. Es kann vorne mit Klett geöffnet werden und wird nur geschlossen, wenn die Kinder schlafen. Geht natürlich auch vorher, wollen die meisten Kinder aber nicht. Man muss dann zwar nach dem Einschlafen kurz anhalten, dafür ist der Kopf dann gestützt. Hier empfiehlt sich eher die kleinere als die größere Größe, damit die Stützfunktion auch wirklich ausreichend greift.

Ruhig und zufrieden im Auto mit Baby – unsere Tipps

Eltern wünschen sich vor allem, dass ihr Kind bei der Autofahrt zufrieden ist. Am meisten wünschen sie sich aber – na, was? Klar, dass es ruhig ist! 😀

Es kann sehr stark ablenken, wenn Kinder während der Autofahrt weinen oder schreien. Es setzt alle anwesenden Personen unter Stress. Das ist ganz natürlich denn das Weinen eines Kindes, vor allem eines sehr kleinen Kindes, lässt bei uns alle Alarmglocken schrillen und regt die Ausschüttung von Stresshormonen an. Wir sind darauf programmiert das Weinen von kleinen Kindern zu beenden, das sitzt tief in uns. Dementsprechend gefährlich kann es sein, wenn ein Kind im Auto so gar nicht fröhlich zu stimmen ist oder einschlafen kann. Und: Natürlich kann es auch ganz ganz dolle nerven 😉

 

Wir haben selber kleine Kinder und wir haben mittlerweile mit vielen vielen Eltern gesprochen. Wir bekommen Eure Rückmeldungen schönerweise auch oft nach dem Kauf und können so anderen Eltern mit unserem Erfahrungsschatz weiter helfen.

Was also macht man mit quengeligen Kindern?

Zuerst gibt bereits Neugeborene, welche in der Babyschale gar nicht klar kommen. Das ist noch schwerer auszuhalten, weil man immer die süß schlummernden Babys anderer Eltern sieht, welche kaum in der Schale liegend, bereits eingeschlafen sind und auch nach dem Herausnehmen aus dem Auto selig weiter schlafen. Meisten ist der Grund für die Unruhe, dass diese Kinder nicht abgelegt sein wollen. Es sind oft die typischen Traglinge, welche viel körperliche Nähe und Begrenzung brauchen. Zudem erinnert sie die Bewegung und die Wärme daran, dass sie sicher und geborgen sind. Je mehr sie sich aufregen und mit den Ärmchen rudern, desto schlimmer wird es meist.

Erst undenkbar und plötzlich wahr - Baby ruhig schlummernd in der BeSafe-Schale

Erst undenkbar und plötzlich wahr – Baby ruhig schlummernd in der BeSafe-Schale

Hier gibt es drei gute Tipps, welche bei uns mit der jüngeren Tochter endlich zu ruhigen Autofahrten geführt haben:

  • Pucken! Ja genau, auch in der Babyschale kann man ein Kund pucken. Man kann hierfür beispielsweise den SwaddleMe-Pucksack nehmen, welchen man in die Babyschale einlegt und das Kind darauf liegend ganz normal mit 5-Punkt- oder Y-Gurt anschnallt. Man kann das Kind gut und feste sichern und danach die Ärmchen seitlich runterlegen und schnell den Pucksack zukletten. Erstmal führt das Pucken genau wie Anziehen oder in ein Tragesystem setzen oft zu Protest.
  • Dann: Einfach ein bisschen außerhalb des Autos die Babyschale hin und her schwingen, wenn Bewegung beruhigend wirkt. Alternativ reagieren viele Babys auf laute zischende oder rauschende Geräusche, da diese Umgebunsgeräusche ausblendeen und im Gehirn bestimmte Prozesse auslösen bzw. blocken. Einfach mal mit Baby ins Auto setzen und ganz nahe am Ohr laute Pschsch-Geräusche machen, die man mit steigender Beruhigung im Geräuschpegel langsam anpasst und ausblendet. Wenn man es schafft, kann man dabei vor dem Befestigen der Schale auch noch ein bisschen wackeln. Das Wichtigste ist wirklich, das Baby aus der Rage zu holen. Dann sind die Kleinen oft ganz überrascht, dass es plötzlich gut ist.
  • Manche Babys stehen auf diese Geräusche ganz extrem. Nicht umsonst hört man von zum Einschlafen staubsaugenden oder fönenden Eltern, Babys, die gerne vor der Waschmaschine schlafen… Im Auto kann man CDs nutzen, auf denen solche Rauschgeräusche drauf sind oder sich das auf Abspielgeräte laden. Tatsächlich gibt es CDs, welche verschiedenste Geräusche mitbringen – denn nicht jedes Baby mag die gleiche Art von Geräusch. Einfach ausprobieren!

Ja, Dauerrauschen ist auch ein bisschen anstrengend 🙂 Aber nach durchschrienenen Fahrten kann so ein Rauschen geradezu Musik für die Ohren sein!

Und ganz klar für viele Eltern, trotzdem erwähnenswert: Es ist auch wichtig lange Fahrten gut zu timen. Unruhige oder sehr aufgeweckte Kinder sind einfach nicht zu jeder Tageszeit gut im Auto aufgehoben. Für längere Fahrten also immer die Schlafenszeiten nutzen und das Kind vorher wickeln und stillen oder füttern. Manche nutzen den Morgens- oder Mittagsschlaf, andere fahren gerne in die Nacht. Wir sind sogar manchmal vier Uhr morgens aufgestanden, haben am Abend vorher gepackt und sind dann nur nach Stillen ins Auto gehüpft. So schlief unsere Tochter dann nochmal drei Stunden gut weiter. Das kann deutlich angenehmer sein als der Stress durch ein weinendes Baby und noch dazu ist nix los auf den Straßen!

Wir wünschen Euch gute und friedliche Fahrten!