Ruhig und zufrieden im Auto mit Baby – unsere Tipps

Eltern wünschen sich vor allem, dass ihr Kind bei der Autofahrt zufrieden ist. Am meisten wünschen sie sich aber – na, was? Klar, dass es ruhig ist! 😀

Es kann sehr stark ablenken, wenn Kinder während der Autofahrt weinen oder schreien. Es setzt alle anwesenden Personen unter Stress. Das ist ganz natürlich denn das Weinen eines Kindes, vor allem eines sehr kleinen Kindes, lässt bei uns alle Alarmglocken schrillen und regt die Ausschüttung von Stresshormonen an. Wir sind darauf programmiert das Weinen von kleinen Kindern zu beenden, das sitzt tief in uns. Dementsprechend gefährlich kann es sein, wenn ein Kind im Auto so gar nicht fröhlich zu stimmen ist oder einschlafen kann. Und: Natürlich kann es auch ganz ganz dolle nerven 😉

 

Wir haben selber kleine Kinder und wir haben mittlerweile mit vielen vielen Eltern gesprochen. Wir bekommen Eure Rückmeldungen schönerweise auch oft nach dem Kauf und können so anderen Eltern mit unserem Erfahrungsschatz weiter helfen.

Was also macht man mit quengeligen Kindern?

Zuerst gibt bereits Neugeborene, welche in der Babyschale gar nicht klar kommen. Das ist noch schwerer auszuhalten, weil man immer die süß schlummernden Babys anderer Eltern sieht, welche kaum in der Schale liegend, bereits eingeschlafen sind und auch nach dem Herausnehmen aus dem Auto selig weiter schlafen. Meisten ist der Grund für die Unruhe, dass diese Kinder nicht abgelegt sein wollen. Es sind oft die typischen Traglinge, welche viel körperliche Nähe und Begrenzung brauchen. Zudem erinnert sie die Bewegung und die Wärme daran, dass sie sicher und geborgen sind. Je mehr sie sich aufregen und mit den Ärmchen rudern, desto schlimmer wird es meist.

Erst undenkbar und plötzlich wahr - Baby ruhig schlummernd in der BeSafe-Schale

Erst undenkbar und plötzlich wahr – Baby ruhig schlummernd in der BeSafe-Schale

Hier gibt es drei gute Tipps, welche bei uns mit der jüngeren Tochter endlich zu ruhigen Autofahrten geführt haben:

  • Pucken! Ja genau, auch in der Babyschale kann man ein Kund pucken. Man kann hierfür beispielsweise den SwaddleMe-Pucksack nehmen, welchen man in die Babyschale einlegt und das Kind darauf liegend ganz normal mit 5-Punkt- oder Y-Gurt anschnallt. Man kann das Kind gut und feste sichern und danach die Ärmchen seitlich runterlegen und schnell den Pucksack zukletten. Erstmal führt das Pucken genau wie Anziehen oder in ein Tragesystem setzen oft zu Protest.
  • Dann: Einfach ein bisschen außerhalb des Autos die Babyschale hin und her schwingen, wenn Bewegung beruhigend wirkt. Alternativ reagieren viele Babys auf laute zischende oder rauschende Geräusche, da diese Umgebunsgeräusche ausblendeen und im Gehirn bestimmte Prozesse auslösen bzw. blocken. Einfach mal mit Baby ins Auto setzen und ganz nahe am Ohr laute Pschsch-Geräusche machen, die man mit steigender Beruhigung im Geräuschpegel langsam anpasst und ausblendet. Wenn man es schafft, kann man dabei vor dem Befestigen der Schale auch noch ein bisschen wackeln. Das Wichtigste ist wirklich, das Baby aus der Rage zu holen. Dann sind die Kleinen oft ganz überrascht, dass es plötzlich gut ist.
  • Manche Babys stehen auf diese Geräusche ganz extrem. Nicht umsonst hört man von zum Einschlafen staubsaugenden oder fönenden Eltern, Babys, die gerne vor der Waschmaschine schlafen… Im Auto kann man CDs nutzen, auf denen solche Rauschgeräusche drauf sind oder sich das auf Abspielgeräte laden. Tatsächlich gibt es CDs, welche verschiedenste Geräusche mitbringen – denn nicht jedes Baby mag die gleiche Art von Geräusch. Einfach ausprobieren!

Ja, Dauerrauschen ist auch ein bisschen anstrengend 🙂 Aber nach durchschrienenen Fahrten kann so ein Rauschen geradezu Musik für die Ohren sein!

Und ganz klar für viele Eltern, trotzdem erwähnenswert: Es ist auch wichtig lange Fahrten gut zu timen. Unruhige oder sehr aufgeweckte Kinder sind einfach nicht zu jeder Tageszeit gut im Auto aufgehoben. Für längere Fahrten also immer die Schlafenszeiten nutzen und das Kind vorher wickeln und stillen oder füttern. Manche nutzen den Morgens- oder Mittagsschlaf, andere fahren gerne in die Nacht. Wir sind sogar manchmal vier Uhr morgens aufgestanden, haben am Abend vorher gepackt und sind dann nur nach Stillen ins Auto gehüpft. So schlief unsere Tochter dann nochmal drei Stunden gut weiter. Das kann deutlich angenehmer sein als der Stress durch ein weinendes Baby und noch dazu ist nix los auf den Straßen!

Wir wünschen Euch gute und friedliche Fahrten!